Die notwendige Sanierung des Rüsthauses, vor allem in den Bereichen Sanitär, Elektroinstallation und Brandschutz konnte nach 45 Jahren heuer verwirklicht werden und somit optimale Bedingungen für die Feuerwehr im Einsatz, aber auch in den Bereichen Atemschutz, Ausbildung und vor allem Jugendarbeit geschaffen werden.

 

Im Zuge der Adaptierung des Eingangsbereiches und des großen Tores wurde auch die Fassade neu gestaltet. Um den Brandschutz-Vorgaben eines öffentlichen Gebäudes zu entsprechen, wurde das gesamte Rüsthaus in Brandabschnitte unterteilt und Fluchtwegkennzeichnungen sowie Fluchttüren eingebaut.

 

Bisher befand sich der Jugendraum im Keller - in den neuen Räumlichkeiten entstand nun ein freundlicher und ansprechender Raum für unseren Feuerwehrnachwuchs.

 

Im Umkleide- sowie im Sanitärbereich konnte eine Abtrennung für die Damen umgesetzt werden , ebenso ist nun eine Duschmöglichkeit  vorhanden.

 

Im ehemaligen Schlauchturm, der bereits im Zuge des Garagenzubaus im Jahr 2005 teilweise verbaut wurde, entstand ein Stiegenhaus, um alle Räumlichkeiten der Feuerwehr sowohl im Keller, als auch im Obergeschoß, von der Fahrzeughalle erreichen zu können.

 

In einem abgetrennten Bereich der Fahrzeughalle entstand ein Büro- und Kommandoraum, der  aufgrund der Ausstattung im Einsatz- oder Übungsfall auch als ortsfeste Einsatzleitung dienen wird.

 

Die vorhandenen Räumlichkeiten im Keller werden als Lagerräume genutzt, außerdem befindet sich dort der Atemschutzraum, wo die Geräte und Masken regelmäßig gereinigt und überprüft werden.

 

Der ehemalige Aufenthaltsraum wird weiterhin für Veranstaltungen wie die Blaulichtbar genutzt.

 

Bei der Ausfahrt zur Gemeindestraße wurde ein Blaulichtkasten angebracht, welcher im Einsatzfall automatisch beleuchtet wird, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.

 

Dieses Großprojekt konnte mit Unterstützung des Landesfeuerwehrverbandes, der Marktgemeinde Admont, dem Land Steiermark und dem Stift Admont umgesetzt werden. Mit Baumeister Joachim Schnittler konnte ein kompetenter, erfahrener und verlässlicher Ansprechpartner gefunden werden, der die Pläne von DI Martina Kaml in die Tat umsetzte. Regionale Betriebe wurden mit den verschiedenen Aufträgen betraut, an dieser Stelle ein besonderer Dank an die Firmen CutTechnik Zuschnitt GmbH, Taferner, Reinalter und Mercando für das Sponsoring

Die größte Leistung jedoch erbrachten die Kameradinnen und Kameraden mit mehr als 2100 geleisteten Stunden. Hierfür ein großes Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer!