Am 10.07.2021 wurde die FF Hall mittels Sirene zu einer Tierrettung alarmiert, da eine Kuh in die Enns gestürzt war. 

Bei der Lageerkundung stellte der Einsatzleiter ABI Roland Rohrer fest, dass das Tier aus ungeklärter Ursache in den Fluss gekommen war, aufgrund der steilen Böschung jedoch nicht in der Lage war, sich selbst wieder ans Ufer zu retten. Wie lange sie bereits zuvor im schulterhohen Wasser gewesen war, konnte nicht festgestellt werden. Vorbeikommende, aufmerksame Bootfahrer hatten das hilflose und leicht verletzte Tier gesehen und die Einsatzkräfte alarmiert. 

Immer wieder versuchte die Kuh, das die Uferböschung zu erklimmen, wobei ihr durch den ebenfalls anwesenden Besitzer und der Mannschaft des RLFA bestmöglich geholfen wurde und das Tier dabei mittels Bandschlinge und der Seilwinde des RLFA gesichert wurde. 

Kurz, bevor es der mehrere hundert Kilo schweren Kuh gelang, die steile Böschungskante zu überwinden, rutschte sie jedoch immer wieder ab und verlor zusehends an Kraft. Daher fasste ABI Rohrer den Entschluss, den diensthabenden Tierarzt, Dr. Gottfried Granig zu alarmieren. Nach einer stärkenden Infusion wurde durch Abgraben und gleichzeitiges Anflachen der Böschung ein letzter Versuch unternommen, welcher jedoch auch misslang. 

Somit wurde ein Bergekran angefordert und die Kuh konnte schonend aus dem Wasser gehoben werden. Sie wurde im Beisein des Tierarztes zur weiteren Versorgung an den Besitzer übergeben und nach einer Einsatzzeit von knapp 2 Stunden konnte die Mannschaft des RLFA wieder ins Rüsthaus einrücken und sich bei Florian Liezen einsatzbereit melden.

Anwesend waren:

  • FF Hall mit RLFA-2000 und 7 Mann, 2 Mann im Rüsthaus in Bereitschaft
  • Tierarzt Dr. Gottfried Granig
  • Polizeiinspektion Admont mit 2 Mann
  • Abschleppunternehmen Maurer
  • Tierbesitzer